Schulpolitik: INKLUSION - quo vadis, SPD?

Unterbezirk


Wolfgang Große-Brömer, MdL

5.2.2015 | 18 Uhr | Zille, Herne (Willy-Pohlmann-Platz 1) 

Inklusion - selten hat ein Thema die Gemüter so erhitzt wie in den letzten Jahren. 

Mit dem 9.Schulrechtsänderungsgesetz hat das Land den Auftrag der UN-Behindertenrechtskonvention nun umgesetzt und die ersten Schritte auf dem Weg zur inklusiven Bildung an allgemeinen Schulen in NRW gesetzlich verankert. Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung sollen grundsätzlich immer ein Platz an einer allgemeinen Schule angeboten werden. Eltern sollen jedoch für ihr Kind auch weiter die Förderschule wählen können.

Die Landesregierung wollte und will den Ausbau des Gemeinsamen Lernens weiterhin mit zusätzlichen Stellen, Fortbildungen und anderen Maßnahmen begleiten - wie ist ihr das biser gelungen?

Aus zahlreichen Gesprächen, Veranstaltungen und auch Erfahrungen vor Ort wissen wir, dass wir noch lange von einem funktionierenden "inklusivem" Schulsystem entfernt sind. 

Aus diesem Grund haben wir Wolfgang Große-Brömer, MdL und Ausschussvorsitzender im Ausschuss für Schule und Weiterbildung und von Beruf Lehrer, eingeladen. Aus Sicht der NRW SPD Fraktion im Land wird er zunächst zum aktuellen Stand der Dinge (Inklusion: Ziele und bisherige Umsetzung) referieren, sowie eine Einschätzung geben, inwiefern der Reformprozess bisher gelungen ist und wo es hakt. Danach soll es genug Zeit für Diskussion und Anregungen geben. Die Landesregierung muss wissen, wo es hakt, damit sie reagieren kann. 

Für die Stadt Herne (Verwaltung) werden Klaus Hartmann, Leiter des Fachbereichs Schule, sowie Schulamtsdirektor für Förderschulen, Reinhard Leben, Stellung beziehen. 

Darüber hinaus freuen wir uns, dass mit Frau Andrea Sdun (Grundschule Schillerstraße) und Frau Magdalene van Merwyk (Gymnasium Eickel), zwei Schulleiterinnen von ihren Erfahrungen mit dem Thema schulischer Inklusion berichten. 

Interessierte sind herzlich eingeladen!